Total Body Mapping ist mehr als nur das Fotografieren der Haut. Entscheidend ist, was mit den Aufnahmen anschließend passiert und wie sie in die gesamte dermatologische Untersuchung eingebunden werden.
Bei reinen TBM-Angeboten steht häufig die digitale Ganzkörperdokumentation im Vordergrund. Die Aufnahmen werden anschließend ärztlich nur an Hand der Bilder beurteilt. Zeigt sich dabei eine auffällige oder unklare Hautveränderung, kann für die weiterführende Untersuchung eine zusätzliche Vorstellung in der Praxis mit dermatoskopischer Untersuchung notwendig werden. Das bedeutet für Sie unter Umständen einen weiteren Termin und zusätzlichen Zeitaufwand.
Bei mir ist das Total Body Mapping dagegen von Anfang an Teil einer umfassenden ärztlichen Hautkrebsvorsorge.
Zu Beginn werden standardisierte 360°-Ganzkörperaufnahmen der gesamten Haut erstellt. Bereits während dieses Untersuchungsschrittes beurteile ich als Dermatologe die Haut selbst und achte auf auffällige Veränderungen.
Bei späteren Verlaufskontrollen können die aktuellen Aufnahmen mit den Voraufnahmen verglichen werden. Das System unterstützt dabei, neu hinzugekommene oder veränderte Hautveränderungen zu erkennen.
Das TBM ersetzt bei mir nicht die klassische dermatologische Untersuchung. Ich untersuche die gesamte Haut mit meinem geschulten dermatologischen Blick – und zwar nicht nur die pigmentierten Muttermale.
Denn Hautkrebs und seine Vorstufen können auch nicht pigmentiert sein. Deshalb ist es mir wichtig, neben den Muttermalen auch andere auffällige Hautveränderungen zu erkennen und zu beurteilen.
Auffällige oder unklare Pigmentmale werden anschließend mit dem digitalen Auflichtmikroskop detailliert untersucht. Dabei unterstützt mich zusätzlich eine KI-basierte Analyse.
Gerade die Kombination aus Ganzkörperdokumentation und digitaler Dermatoskopie ermöglicht es, Veränderungen nicht nur zum aktuellen Zeitpunkt, sondern auch im Verlauf zu beurteilen. Die sequenzielle digitale Dermatoskopie kann insbesondere bei Verlaufskontrollen diagnostisch hilfreich sein.
Wenn eine Hautveränderung trotz klinischer und dermatoskopischer Untersuchung nicht eindeutig einzuschätzen ist, kann in geeigneten Fällen zusätzlich eine schmerzfreie Nevisense-Messung durchgeführt werden.
Damit stehen mir mehrere diagnostische Ebenen zur Verfügung, bevor eine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen wird.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil meiner Untersuchung ist: Diagnostik und Therapie bleiben in einer Hand.
Sollte sich eine behandlungsbedürftige Hautveränderung oder eine Hautkrebsvorstufe zeigen, kann die weitere Behandlung in den meisten Fällen direkt bei mir erfolgen. Je nach Befund stehen dabei verschiedene therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung – von lokalen Behandlungen und Lasertherapie über photodynamische Verfahren bis hin zur operativen Entfernung, wenn diese medizinisch erforderlich ist.
www.derma-hering.de/unsere-leistungen/dermatochirurgie/
So entsteht ein durchgängiger Ablauf von der Früherkennung über die genaue Abklärung bis zur individuellen Behandlung – ohne dass Sie für jeden weiteren Schritt erneut eine andere Stelle aufsuchen müssen.
Mein Anspruch ist daher nicht, Ihnen lediglich ein Total Body Mapping anzubieten. Ich verbinde modernste digitale Dokumentation und KI-Unterstützung mit der persönlichen Untersuchung durch einen erfahrenen Dermatologen und – falls erforderlich – mit der anschließenden Behandlung.
Vereinbaren Sie gleich einen Termin.